AllGemeines

11.2. Mit HinGabe leben


Wir leben in einer Zeit allgegenwärtiger ZerStörung
und beängstigender GeWalt infolge von HerrSchaft.
HerrSchaft stört die natürliche Ordnung allen Seins grundsätzlich und nachhaltig. Die Schöpfung beherrschen zu wollen heißt das wirkliche Leben zu verfehlen, denn VerGehen gegen die Schöpfung sind VerGehen gegen das Leben selbst.
Wir wollten niemals allein sein, doch in der heutigen Zeit sind wir allein.
Dies ist die grund-sätzliche ZerRissenheit unseres gesamten Seins:
in fieberhafter Eile bewegen wir uns in eine immer tiefere Einsamkeit hinein. Wir suchen Trost und Halt in allem Möglichen - außer in einander... Dinge sind wichtiger als Leben, Haben bedeutender als Sein. Noch immer hofieren Menschen dem so genannten FortSchritt ohne zu bemerken, was dadurch zerstört wird und unwiderruflich verloren geht. Wir leben in Angst statt in Frieden.
Wir versprechen einander alles - ausgenommen uns selbst.
Die Quelle wahrer ZuFriedenheit und wirklichen WohlBeFindens
haben wir vergessen.
Diese Zeit der ZerStörung zerreißt unsere Herzen.
Um die allumfassende ZerStörung zu beenden müssen wir wieder begreifen, dass die Erde auch unsere Mutter ist.
Unsere Welt leidet an der MissAchtung heiliger mütterlicher Kraft.
Um wieder im EinKlang zu leben braucht die Menschheit
die heilige - heilende LebensKraft der Frauen, der Erde
und der AllMutter selbst.
Nur mit der Wahrheit unseres Herzens vermögen wir wirklich zu leben.
Wenn wir einander lieben, werden wir glücklich sein.
So einfach und so schwierig ist es. Es gibt keinen anderen Weg.
Entscheidend ist, dass wir uns liebe - voll zueinander verhalten.
Liebe ist anspruchsvoller und herausfordernder als alle GeSetze.
Aufrichtige GeSpräche sind der einzige Weg gemeinsam VerÄnderungen zu bewirken.
Wenn wir uns darauf einlassen einander zu kennen,
dann kann wieder GemeinSchaft wachsen.
Es braucht Zeit um zusammen zu sein, einander zu hören, Sorgen,
Freuden und Träume miteinander zu teilen.
Wenn wir unsere LebensZeit wieder nutzen um zusammen zu kommen, dann können wir alle not-wendigen VerÄnderungen zu bewirken. Und wir müssen es wagen auch mit jenen zu sprechen,
vor denen wir uns fürchten, die wir als ‚Feinde’ bezeichnen.
Wir müssen uns der HerAusForderung stellen voneinander zu lernen
und an einander zu wachsen. Wir müssen es wagen uns selbst wieder zu öffnen und begreifen, wie es anderen Menschen und Wesen geht, mit denen wir unauflösbar verbunden sind.
Das menschliche Wissen des GeRufenSeins beschreibt den Ruf,
die uns anvertraute AufGabe zum Wohle des Ganzen zu verwirklichen.
Wir vermögen nicht selbst zu entscheiden, was unsere BeRufung ist,
wir empfangen sie aus dem Herzen der Schöpfung.
Jede/r ist einzigartiger Teil eines großen und sinn-vollen Ganzen.
Das BeWusstSein eines LebensSinnes, der über uns hinausreicht,
ist der allgemeingültige Kern menschlichen Lebens auf der Erde.
In uns tragen wir die wesentlichen Kräfte unseres MenschSeins:
unsere Seele, unsere GeFühle, unseren Geist, unsere VorStellungsKraft, unsere SehnSucht nach wahrer GemeinSchaft und nach einem sinnvollen Leben.
Die GeSellschaft in der wir über-leben beruht auf ZerStörung:
SelbstBeZogenheit, SelbstSucht, Gier, EhrGeiz und WettStreit
sowie hemmungsloser RückSichtslosigkeit gegenüber allen Schwächeren. Lebendige Wesen werden lieblos und achtlos behandelt, schlimmer als seelen-lose er-setzbare Maschinen.
Nach JahrTausenden von HerrSchaft sind die meisten Menschen angepasst, müde, ängstlich, misstrauisch und nur noch auf das eigene ÜberLeben bedacht. Und doch gibt es keine größere menschliche Kraft als die einer GemeinSchaft, die herausfindet, wie sie ihr gemeinsames Leben gestalten will. Also lasst uns miteinander das Mögliche tun um dann gemeinsam jegliche Not zu wenden.
Und lasst uns immer wieder unsere Herzen fragen, was wirklich wichtig ist. Wagt zu glauben, dass viele andere unsere gemeinsamen Träume
von Liebe, Frieden und GeRechtigkeit teilen.
Wenn wir einander wirklich kennen lernen, dann werden aus Fremden VerTraute und wir bereichern einander durch unsere VielFältigkeit.
Würdige die besondere Gabe eines jeden Menschen und jeden Wesens, denn alle nähren das Netz des Lebens.
Aufrichtiger AusTausch, der aus dem Herzen kommt, heilt die Wunden unserer Welt. Fruchtbare und sinnvolle Lösungen entstehen aus liebevollen VerBindungen. Wenn wir mutig genug sind uns selbst zu lieben und zu achten, dann bieten wir dadurch auch jedem anderen Wesen Liebe und Achtung an und verwirklichen unsere Menschlichkeit.
Es ist wunder-voll: wahrhaft menschlich sein ist der Weg,
auf dem wir unsere Liebe auf alle anderen Wesen ausdehnen
und sie nähren.
Dies ist die heiligste Handlung der Liebe.
Haltet zusammen.
Gemeinsam für das Leben!