AllGemeines

23. Warnung der WissenSchaftlerInnen der Welt


WARNUNG DER WISSENSCHAFTLER/INNEN DER WELT
AN DIE MENSCHHEIT
Menschen haben sich gegen die Natur gestellt.
Menschliches Tun führt zu schweren
und oft nicht wieder gut zumachenden Schäden an unserer MitWelt und lebenswichtigen NaturSchätzen.
Viele der jetzigen VorGehensWeisen gefährden das Leben
von Menschen, Pflanzen und Tieren.
Es bedarf grundsätzlicher und tiefgreifender VerÄnderungen
um die vorhersehbare KataStrophe zu vermeiden.
Das gesamte LebensNetz leidet unter menschlichen EinWirkungen.

AtmoSphäre
Die durch den OzonMangel entstandenen Löcher in der die Erde umgebenden schützenden GasHülle (StratoSphäre) bedrohen die Menschen und viele andere LebeWesen auf der Erde
Mit zunehmender UV-Strahlung, die zu schädigen und zu töten vermag.
LuftVerSchmutzung und saure NiederSchläge verursachen schon jetzt weit verbreitete Schäden an Menschen, Tieren, Wäldern und Pflanzen.

WasserVorRäte
Achtlose AusBeutung nicht erneuerbarer GrundWasserVorRäte gefährdet sowohl
die NahrungsHerStellung als auch andere grundlegende LebensNotWendigkeiten.
Schwere BeLastungen der OberFlächenWasser haben zu einschneidender WasserKnappheit in mindestens 80 Ländern geführt, in denen mindestens 40% der Menschheit lebt.
VerSchmutzung von Flüssen, Seen und GrundWasser
gefährden zusätzlich die WasserVerSorgung.

Meere
Der RaubBau der Meere und ihrer LebeWesen ist schwerwiegend,
besonders an den Küsten, wo der meiste Fisch gefangen wird.
Immer höhere FangQuoten gefährden immer mehr den BeStand der WasserTiere.
Flüsse bringen die schwere Last weggespülter Erde ins Meer
sowie Müll und Gifte in verschiedenster Form.

Erde
Der Verlust der Fruchtbarkeit der MutterBöden, der zudem eine ausgeprägte LandFlucht verursacht ist weitverbreitete Folge der gegenwärtigen Form der LandWirtschaft und TierHaltung.
Seit 1945 wurden mindestens 11 % der bewachsenen ErdOberFläche verwüstet – ein GeBiet größer als Indien und China zusammen.
Die Pro-Kopf-NahrungsMittelHerStellung nimmt im WeltDurchSchnitt weiter ab – bei weiterhin steigender WeltBeVölkerung.

Wälder
Sowohl der tropische RegenWald wie auch der tropische und gemäßigte TrockenWaldwerden immer schneller zerstört
und mit ihnen eine VielZahl von Pflanzen- und TierArten.
LebeWesen. Immer mehr Arten werden unwiederbringlich ausgerottet, wodurch die ArtenVielFalt, auf der die BeStändigkeit des LebensNetzes beruht verloren geht
und mit ihr die Schönheit der Erde.
Der steigende KohlenGasAnTeil in der AtmoSphäre verändert das Klima weltweit.

BeVölkerung
Die Erde ist endlich.
Ihre Fähigkeit AbFälle und ZerStörung hinzunehmen ist begrenzt.
Ihre Fähigkeit für Nahrung und KraftStoffe zu sorgen ist begrenzt.
Ihre Fähigkeit für die immer schneller wachsende Menschehit zu sorgen ist begrenzt.
Die derzeitige Art der WirtSchaft zerstört die MitWelt in den sogenannten „entwickelten“ wie „unterentwickelten“
Ländern gleichermaßen und gefährdet grundsätzlich das LebensNetz auf der Erde.
Das erzwungene BeVölkerungsWachstum überfordert die Möglichkeit der Natur allen eine nachhaltige ZuKunft zu gewährleisten.

Warnung
Es bedarf großer VerÄnderung in der LebensWeise aller
um weltweit Not und Elend zu heilen
und die Erde vor der ZerStörung durch die Menschheit zu bewahren.

Was wir alle gemeinsam tun müssen:
- BeEnden jeglicher MitWeltZerStörung und Nutzung erneuerbarer
KraftQuellen und deutliches VerMindern der VerSchmutzung
von Luft, Wasser und Erde
sowie WiederHerStellung aller geschädigten LebensRäume
- sinnvoller und sorgsamer UmGang mit NaturSchätzen
und wirksame WiederVerWertung
- VerWirklichung des SelbstBestimmungsRechtes der Frauen
über Leib und Leben als VorAusSetzung um das erzwungene
BeVölkerungsWachstum wirksam aufzuhalten
- jegliche AusBeutung abschaffen um die Armut zu heilen

Die sogenannten „entwickelten“ Länder sind die größten VerSchmutzer und ZerStörer der Erde und all ihrer LebeWesen.
Sie müssen ihren übermäßigen VerBrauch der Gaben der Erde
tiefgreifend und nachhaltig einschränken um die Erde zu entlasten
und ihre MitMenschen aus Hunger und Not zu befreien.
Sie müssen ihre AusBeutung beenden und die geschädigten Länder bis zu ihrem Genesen geschwisterlich unterstützen.
Es ist längst überfällig zu begreifen, dass auf Grund der weltweiten ZerStörung „alle in einem Boot sitzen“
– die reichen wie die armen Länder und Menschen.
Niemand vermag der zunehmenden BeDrohung des Lebens durch Hunger, Not, ZerStörung und Krieg zu entkommen.
Heilung kann nur geschehen wenn GeWalt und Krieg beendet werden.
Es braucht ein neues ((uraltes)) VerAntWortungsBeWusstSein
um alles Leben in gemeinsamer liebevoller VerBundenheit zu bewahren.

(Diese Warnung wurde am 18.11.1992 von 1 700 führenden WissenSchaftlerInnen, darunter die meisten der NobelPreisTrägerInnen, unterzeichnet
und an die WeltÖffentlichkeit gegeben.
Bis heute hat sich durch den EinFluss der Menschen
die (Über-)LebensLage der Erde und ihrer GeSchöpfe
noch weiter verschlechtert.
Es ist höchste Zeit
gemeinsam die notwendigen VerÄnderungen zu bewirken.
Noch ist Zeit dafür..)

Mehr dazu:
union of concerned scientists