AllGemeines

3.4. UrStoffe

3.4. DIE URSTOFFE
Die große Mutter allen Seins formte aus ihrer heiligen UrKraft der fruchtbaren Leere,
der ,HimmelsLuft', ihren eigenen Leib,
aus dem die vier UrStoffe allen Lebens und allen Seins hervorgingen:
- aus ihrer Wärme wurden die Feuer,
- aus ihrem Atem wurde die Luft,
- aus ihrem Blut wurden die Wasser und
- aus ihren Knochen und Muskeln wurde die Erde.
Überall auf der Erde sahen die Menschen Feuer, Luft, Wasser und Erde
als die UrStoffe allen Lebens und allen Seins an,
die einst aus der allmütterlichen UrKraft der fruchtbare Leere hervorgegangen waren.
Da die allmütterliche UrKraft himmlischen (und nicht irdischen) UrSprunges
und unsichtbar für menschliche Augen war,
wurde sie folgerichtig auch als ,HimmelsLuft' (= Äther zu griech.: baither) umschrieben.

In einer uralten AnRufung der AllMutter heißt es:
Du bist die uranfängliche Leere!
Du bist die Kraft der Feuer!
Du bist die Kraft der Lüfte!
Du bist die Kraft der Wasser!
Du bist die Kraft der Erde!
Du bist die heilige Weisheit allen Seins.
Feuer als das ZerTeilende und das VerZehrende
steht der gebärenden, nährenden, fruchtbringenden Erde gegenüber.
Luft als die alles VerBindende dem alles lösenden Wasser.
Die verbindende Luft nährt das zerteilende und verzehrende Feuer.
Das heiße, haftende, trocknende Feuer steht
dem lösenden nasskalten Wasser entgegen.
Die leichte, wandelnde, formlose Luft begegnet der schweren, beständigen und festen Erde.
Die fließenden Wasser stehen der ruhenden und beständigen Erde gegenüber.

Sich mit den UrStoffen bewusst zu verbinden lässt an ihrer Kraft teilhaben.
Sich ihnen entgegen zu stellen bedeutet zerstört zu werden.
Feuer, Luft, Wasser, Erde
dies ist die wahre ReihenFolge der UrStoffe entsprechend der ZuNahme ihrer Stofflichkeit
(und der AbNahme ihrer freischwingenden, ungebundenen Kraft).