AllGemeines

WegWorte und WegBilder

Ein weiteres GeSchenk sind die WegWorte und WegBilder.

Die WegWorte und WegBilder schrieb und malte ich 1996 in den Monaten,
als ich die WahrWorte empfing,
als wir uns entschieden hatten Deutschland zu verlassen und nach Schweden zu ziehen.

Hier einige der WegWorte,
darunter findet ihr die Datei zum HerunterLaden der WegWorte und WegBilder:

verlassene SchneckenHäuser
sammeln
war eine Leidenschaft
meiner Kindheit
bis heute
bezaubert mich
die VollKommenheit
ihrer wachsenden Windung
ein Zeichen
von GeBorgenheit
und Schutz
so neige ich mich
zu jedem SchneckenHaus
trage es bei mir
als Hoffnung auf ein ZuHaus
das verlassen werden kann
ohne Bitterkeit

verordnete Sattheit
hat uns des Hungers beraubt
und des Durstes
nur
keine
GrenzBeRührungen
in der Mitte
lebt es sich
sicherer
am Rand
ist der Wind
schärfer
ruft dich
oder
vertreibt dich
besser
Hunger und Durst
nie wieder
entbehren


spüre
dein innerstes BeDürfnis
genau
bevor du AnGeBote
prüfst
übe dich dabei
in SorgFalt
und GeDuld
vertraue
immer
deiner eigenen WahrNehmung
vieles
ist entbehrlich
wenn du genau fühlst
widerstehe
den VerSuchungen
der leichteren Wege
bleib bei dir
um jeden Preis

verzage nicht
noch nicht
gehe
noch einmal los
auch wenn die Angst
vor der VerGeblichkeit
dich müde werden lässt
gib nicht auf
noch nicht
beginne
noch einmal
zu leben
mit allem Ernst
und
mit aller Lust
und
sei es
im Staub
der Erde

wenn
wieder einmal
alles
aus den Fugen gerät
und du
dein inneres GleichGeWicht
verlierst
vergeht nur
was schon verloren war
damit Raum entsteht
für das
was kommen will
vergiss nicht
in der Trauer
um das VerGehende
das EntStehende
willkommen
zu heißen

nicht mehr
brav mitspielen
sondern
aus der Rolle fallen
mit Lust
aus der Reihe tanzen
sich wonnevoll häuten
wenn das Fell juckt
und
Altes zurücklassen
im eigenen Saft schmoren
und
hingebungsvoll
NabelSchau halten

wenn
die UnRuhe
durchs GeFlecht
der Sonne
wirbelt
beschwöre ich
die ZuVerSicht
aus allen Zellen
zu strömen
gelingt es
berühren sich
meine Angst
und
meine SehnSucht
als Schwestern
für die AusGeWogenheit
des Glücks

da alles geboren wird
um nach eigenen Möglichkeiten
unter zufälligen BeDingungen
ganz zu leben
und irgendwann zu sterben
und sich einzuschwingen
in den ewigen Tanz
da es die Freiheit der Wahl
also nicht gibt
und dir unwiderruflich gewiss wird
dass Fülle nicht geschaffen werden kann
in der Zeit
sondern nur im AugenBlick
enthalten ist
wenn du zu ahnen vermagst
dass der letztendliche Sinn
jenseits allen Wissbaren wurzelt
dann kannst du beginnen
die Schönheit deines UnVollKommenSeins
zu spüren und zu genießen
als einzigartige Schwingung des Lebens
als GeSchenk der Wandlung allen Seins
dann gestatte dir jetzt achtsam zu sein
bereichere jeden AugenBlick
um VerGehendes und Kommendes
und
vergiss nie zu träumen

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